Profil und Leitbild
Eine Schule mit Geschichte und Haltung
Grund- und Gesamtschule Lehnin „Heinrich Julius Bruns“ — eine Ganztagsschule für alle Kinder der Region, von der ersten Klasse bis zum Abitur.
Unser Motto
leben,
lernen,
lachen
Wir schaffen eine Schule, in die man gern geht, in der die Schüler, Lehrer und Eltern Hand in Hand arbeiten und für ein angenehmes Lernen sorgen.
Die drei Wörter stehen seit Jahren in unserem Schullogo, und ihre Reihenfolge ist kein Zufall: Eine Schule ist zuerst ein Ort, an dem Kinder und Jugendliche ihren Tag verbringen — und erst dann einer, an dem sie Leistungen erbringen.
Deshalb messen wir uns nicht allein an Abschlüssen, sondern auch daran, wie es sich anfühlt, hier morgens durch die Tür zu gehen.
Unsere Überzeugung
Eine Schule für alle Kinder
Bei uns steht die individuelle Förderung im Mittelpunkt, statt früh zu trennen. Wir heißen die Vielfalt willkommen und nehmen unsere Schülerinnen und Schüler so an, wie sie sind — als Spiegel unserer bunten Gesellschaft.
Im Gegensatz zum gegliederten Schulwesen bieten wir einen Ort, an dem Kinder ganz verschiedener Herkunft gemeinsam lernen und wachsen. Wir glauben daran, dass alle Kinder lernen wollen und lernen können. Deshalb begleiten wir sie einzeln auf ihrem Weg zum bestmöglichen Abschluss — und dieser Weg bleibt lange offen, statt sich nach der vierten oder sechsten Klasse zu entscheiden.
Als Teilnehmerin am Landesprojekt „Gemeinsames Lernen“ sorgen wir dafür, dass jedes Kind die Unterstützung erhält, die es braucht. Acht unserer Lehrkräfte haben eine sonderpädagogische Ausbildung, dazu gehören zwei Fachkräfte der Schulsozialarbeit zum Kollegium.
Was das praktisch heißt
- Alle Abschlüsse an einer Schule — von der Berufsbildungsreife bis zum Abitur in Klasse 13
- Kein Schulwechsel nötig, wenn sich ein Kind anders entwickelt als gedacht
- Gemeinsames Lernen in allen Jahrgangsstufen, mit sonderpädagogischer Begleitung
Wie das im Unterricht aussieht — von der flexiblen Eingangsphase bis zur Differenzierung in den Klassen 7 bis 10 — beschreibt das Schulprogramm.
Unser Leitbild
Fünf Grundsätze, auf die wir uns geeinigt haben
Zur Schulgemeinschaft gehören Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, die Fachkräfte der Schulsozialarbeit, Erzieherinnen und Erzieher, Eltern, die Sekretärinnen und alle weiteren am Schulleben Beteiligten. Damit das Zusammenleben gelingt, haben wir in unserer Schulvereinbarung festgelegt, woran sich alle halten.
-
Gegenseitige Wertschätzung
Alle am Schulleben beteiligten Personen behandeln einander wertschätzend. Wir akzeptieren uns gegenseitig, unabhängig von Nationalität, Hautfarbe, Geschlecht, Religion, Meinung, sexueller Orientierung und Fähigkeiten.
-
Gewaltlosigkeit
Wir lösen unsere Konflikte friedlich. Gewalt fängt schon mit Worten an, denn Beschimpfungen und Beleidigungen sind der Anfang vieler Auseinandersetzungen im Alltag.
-
Hilfsbereitschaft
Wir helfen uns gegenseitig, nehmen die Sorgen und Schwierigkeiten der anderen ernst und binden alle in die Gemeinschaft ein. Wir schauen hin und handeln, wenn jemand unsere Hilfe braucht.
-
Verantwortung
Wir tragen Verantwortung für uns selbst und füreinander. Dazu gehört ein verantwortungsbewusster Umgang mit unseren Arbeitsplätzen, unseren Lernorten und den Materialien, die uns zur Verfügung stehen.
-
Demokratisches Grundverständnis
Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler sowie Eltern wirken gemeinsam an den Beschlüssen unserer Schule mit. Was gemeinsam beschlossen wurde, tragen und halten alle — auch wer persönlich anderer Meinung ist.
Die vollständige Schulvereinbarung mit den Rechten und Pflichten aller Beteiligten sowie dem Stufenplan steht im Abschnitt Konzepte zum Nachlesen.
Wofür wir stehen
Neun Leitziele, an denen wir uns messen lassen
Aus dem Leitspruch leiten sich neun Leitziele ab. Sie formen den Stundenplan, die Räume und die Woche — und sind keine Absichtserklärung, sondern die Selbstverpflichtung, an der unsere Arbeit geprüft wird.
Was hinter jedem Leitziel steckt, beschreibt unser Schulprogramm — von der Leseschule bis zum Praxislernen, Jahrgang für Jahrgang.
- Schule für alle Kinder der Region
- Flexibler Schulanfang
- Soziales Lernen
- Leseschule
- Forscherschule
- Praxislernschule
- Ganztagsschule
- Bewegte Schule
- Schule ohne Rassismus
Namenspate
Heinrich Julius Bruns
„Er war ein Lehrer.“
Heinrich Julius Bruns (1746–1794) war ein bedeutender Pädagoge und Schulreformer. Geboren in Rohrsheim, ermöglichten ihm seine außergewöhnlichen schulischen Leistungen eine Freistelle an der renommierten Halberstädter Domschule.
In enger Zusammenarbeit mit Friedrich Eberhard von Rochow entwickelte er innovative Konzepte zur Verbesserung des Volksschulwesens. Ab 1773 leitete er die Schule in Reckahn, die als „Muster aller Landschulen“ bekannt wurde und Lehrer, Geistliche und Wissenschaftler aus ganz Europa anzog.
Die Schule trägt seinen Namen, um seine Pionierarbeit für qualitativ hochwertige Schulbildung zu würdigen — ein Anspruch, der bis heute die Identität des Schulcampus Lehnin prägt.
Ausgezeichnet
Was andere uns bescheinigen
MINT-freundliche Schule
Für die Schwerpunktsetzung in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik — von den Fachkabinetten bis zu den LEGO-Robotern im Ganztagsangebot.
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage
Ein Titel, den sich eine Schule nicht verleihen lässt, sondern für den sich ihre Schülerinnen und Schüler selbst entscheiden — und der jedes Jahr aufs Neue eingelöst werden will.
Hervorragende Berufs- und Studienorientierung
Das Landessiegel wurde uns dreimal verliehen, zuletzt im Jahr 2025 erneuert. Es würdigt unser Berufsorientierungskonzept über alle Jahrgangsstufen hinweg.
