Ein Blick ins Innere des Menschen – Oberstufenschüler der Gesamtschule Lehnin halten beim Anatomie-Plastinatkurs an der Charité Berlin ein menschliches Herz und Gehirn in den Händen

Am Samstag, dem 07. März, machten sich 20 besonders interessierte Schülerinnen und Schüler der

Jahrgangsstufen 11 und 12 auf den Weg nach Berlin, um an einem außergewöhnlichen Unterrichtsprojekt teilzunehmen. Im Rahmen eines fächerübergreifenden Angebots der Fächer Biologie und Sport besuchten sie das Zentrum für Anatomie der renommierten Charité Berlin im historischen Wilhelm-von-Waldeyer-Haus.

Dort absolvierten die Jugendlichen einen dreistündigen anatomischen Plastinat-Kurs, der ihnen einen faszinierenden und praxisnahen Einblick in Aufbau und Funktionsweise des menschlichen Körpers ermöglichte. Ziel dieses Projektes war es, interessierten Schülerinnen und Schülern einen realistischen Zugang zur

menschlichen Anatomie zu eröffnen – insbesondere für diejenigen, die später ein medizinisches Studium oder

eine Ausbildung im Gesundheitsbereich anstreben.

Unter Anleitung zweier erfahrener Präparatorinnen konnten die Jugendlichen echte anatomische

Präparate untersuchen. Themen waren unter anderem Herz, Lunge, Niere, Leber sowie der Aufbau des

Gehirns, der Wirbelsäule und großer Gelenke wie Knie und Hüfte. Dabei ging es nicht nur um das bloße Betrachten – viele Strukturen durften auch vorsichtig berührt und aus nächster Nähe untersucht werden.

Besondere Highlights waren für viele Teilnehmende das menschliche Herz sowie das menschliche Gehirn.

Beide Organe konnten nicht nur aus nächster Nähe betrachtet, sondern auch vorsichtig in die Hand

genommen werden. Dadurch wurden die behandelten theoretischen Inhalte aus dem Unterricht unmittelbar greifbar.

Darüber hinaus wurden medizinische Krankheitsbilder anschaulich demonstriert, darunter eine Hirnblutung, künstliche Herzklappen, Herzschrittmacher oder degenerative Veränderungen des Gehirns, wie sie beispielsweise bei Demenz auftreten.

Begleitet wurde die Exkursion von Frau Pörzler, Herrn Hennig und Herrn Ackermann. Die Schülerinnen und Schüler waren so begeistert, dass dieses Projekt künftig regelmäßig durchgeführt und die Zusammenarbeit mit der Charité weiter ausgebaut werden soll.

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